Aufbau einer Notdekon

AGT  - Träger bereiten sich auf den Einsatz unter Vollschutz vor

Text & Fotos: Uwe Schiebe,
Gemeindepressewart Samtgemeinde Marklohe
 

19.09.2014

Gefahrgutübung legte Mängel offen

Balge. Freitagabend, 19.33 Uhr in Balge ertönen die Sirenen, zeitgleich piepen die Funkmeldeempfänger. In der Feldmark Richtung Behlinger Mühle sind zwei Fahrzeuge verunfallt. Aus einem der Fahrzeuge an dem eine orangefarbene Warntafel montiert ist steigt eine kleine Nebelwolke auf. Noch vorm Eintreffen der ersten Rettungskräfte sackt eine Person zusammen, wenig später kollabiert ein weiterer Mann.  Es handelt sich um eine geplante Alarmübung. Das Übungsszenario sieht vor das die Ortswehr Balge – Holzbalge – Sebbenhausen als erste alarmiert wird und zunächst die Lage erkundet. Zeitgleich wird  über Meldeempfänger die Gefahrgutgruppe der Samtgemeinde Marklohe alarmiert. Zügig treffen die Ortswehren der Gefahrgutgruppe aus Oyle, Marklohe, Lemke, Holte – Langeln und die Einsatzleitung – Ort ein. Der Bereitstellungsraum ist bei der Balger Kirche. Während die ersten Einsatzkräfte sich mit Vollschutzanzügen ausrüsten, bauen andere eine Notdekon auf. Mittlerweile sind der ABC – Zug mit der Geräteeinheit und der 1. Zug der Umweltbereitschaft alarmiert und auf dem Weg zur Einsatzstelle. Auch die schnelle Einsatzgruppe der Johanniter Unfallhilfe aus Hoya ist vor Ort um sich um die verletzten Personen zu kümmern.

Der Verlauf der Übung zeigte, dass der Raumordnung an Einsatzstellen noch größeres Augenmerk geschenkt werden muss. Gerade dann, wenn etwa 100 Einsatzkräfte mit vielen Fahrzeugen an einer Einsatzstelle für die Abarbeitung der Schadenslage benötigt werden. Weiterhin ist zu klären wie Arbeitsabläufe verkürzt oder verbessert werden können um zu besseren Einsatzerfolgen zu kommen. Dies wird in einer Nachbereitung der Übung erfolgen.