Dichter Rauch machte das eingreifen der Feuerwehr erforderlich

Nach 90 Minuten war der Brand gelöscht

 

 

 

 

 

 

 

 

30.08.2007

Strohbrand an der Bundesstrasse

Uchte. Das Verbrennen von Stroh auf einem Acker in der Nähe der Bundesstraße 441 zwischen Uchte und dem Uchter Mühlenbach (Fahrtrichtung Stolzenau) hatte ein Landwirt ordnungsgemäß der Samtgemeinde angezeigt und eine Genehmigung erhalten. Als dann aber am Donnerstag äußerst starker schwarzer Rauch aufstieg und dieser zu massiven Sichtbehinderungen auf der mehrere hundert Meter entfernten Bundesstraße führte, alarmierte ein Autofahrer die Leitstelle. Diese löste darauf hin um 17:45 Uhr Alarm für die Ortswehren Uchte, Höfen, Lohhof und Hoysinghausen aus.

Von der Polizei und den ersten eintreffenden Kräften wurde schnell vor Ort festgestellt, das dort nicht nur Stroh entzündet worden war. Etliche Reifen war gleich mit dem Stroh in Brand geraten. Sehr umfangreich gestalteten sich die Löscharbeiten der rund 60 Einsatzkräfte, die neben Wasser auch Schaum einsetzen mussten. Mit 5 C-Rohren wurde das Feuer bekämpft, die aus einem Tanklöschfahrzeug und vier von Schleppern gezogenen Wasserfässern gespeist wurden. Zusätzlich wurde das Stroh mit einem Schlepper auseinander gezogen und abgelöscht, nach rund 90 Minuten konnte Feuer aus gemeldet werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum „Umgang mit gefährlichen Abfällen“ aufgenommen, der Landkreis wurde ebenfalls informiert und wird die Entsorgung des verbliebenen Brandgutes als Sondermüll veranlassen.

Text & Fotos: Martin Möhring