24.11.2009

Wohnhausbrand in Essern

Essern. Zu einem Gebäudebrand in Kaltenhöfen 5 rückten die Wehren aus Essern, Nordel, Steinbrink, Diepenau, Bohnhorst, Sapelloh und Warmsen am Dienstag aus. Um 10:49 Uhr löste die Leitstelle in Nienburg den Großalarm für die Helfer aus.

Als die ersten Kräfte vor Ort eintrafen, stand die Küche im Obergeschoss im Vollbrand. Die Bewohnerin, die das Feuer bemerkt und den Alarm ausgelöst hatte, konnte sich selbst ins Freie retten, wurde aber mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.

Die ersten Löscharbeit konzentrierten sich im Innenangriff auf eine weitere Ausbreitung der Flammen im Obergeschoss des großen Gebäudekomplexes. Dazu setzten die über 90 Einsatzkräfte Wasser über 4 C-Rohre aus zwei Wasserführenden Fahrzeugen, den Wasserfässern und Unterflurhydranten ein. Um das Gebäude rauchfrei zu bekommen, kam auch ein Hochdrucklüfter zum Einsatz.

Beben der Küche wurden auch ein Schlafzimmer und der Flurbereich stark beschädigt. In zwei Bereichen mussten Dachziegel abgetragen werden, um an die Brandnester in der darunter befindlichen Isolierung zu gelangen. Das Untergeschoss des gerade renovierten Hauses wurde durch Löschwasser und Brandrauch ebenfalls unbewohnbar.

Nach rund einer Stunde war der Brand unter Kontrolle, weitere Nachlöscharbeiten standen noch an. Dabei wurde auch die Wärmebildkamera der Ortswehr Lohhof eingesetzt. Insgesamt wurden Atemluftflachen bei dem Einsatz verbraucht, für einen Austausch  der Flaschen und Schläuche rückte die Kreisbereitschaft aus Nienburg aus.

 Text & Fotos: Martin Möhring, KPW Nienburg - Süd