Das brennende Wohnhaus in Diepenau ......

.... und eine Innenansicht.

12.12.2010

Wohnhausbrand in Diepenau

Diepenau. Zu einem größeren Gebäudebrand im Mittelweg 12 rückten die Wehren aus Diepenau, Essern, Nordel und Steinbrink am Sonntag um 3:25 Uhr aus. Als die ersten Kräfte vor Ort eintrafen, standen das Wohnzimmer im Obergeschoss und der darüber liegende Dachboden in Brand. Die Mieterin und ihre drei Besucher, die das Feuer bemerkt und den Alarm ausgelöst hatten, konnten sich selbst ins Freie retten, wie auch die unten wohnende Eigentümerfamilie.
Die ersten Löscharbeiten konzentrierten sich im Inneren auf eine weitere Ausbreitung der Flammen im Obergeschoss des Mehrfamilienhauses. Aufgrund der Brandausbreitung im Gebäude waren weitere Atemschutzgeräteträger erforderlich. Über die Leitstelle in Nienburg erfolgte die Nachalarmierung der Wehren Bohnhorst, Sapelloh und Warmsen. Zusammen setzten die über 100 Einsatzkräfte im Innen- und Außenangriff Wasser mittels 6 C-Rohren aus einem Tanklöschfahrzeug und zwei Unterflurhydranten ein. Um das Gebäude rauchfrei zu bekommen, kam auch ein Hochdrucklüfter zum Einsatz.
Neben dem Wohnzimmer wurden auch ein Schlafzimmer und der Flurbereich stark beschädigt. Im Dachbereich mussten teilweise Dachziegel abgetragen werden, um an die Brandnester in der darunter befindlichen Isolierung zu gelangen. Das weitere Ober- und das Untergeschoss wurden durch Löschwasser und Brandrauch ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.
Nach rund einer Stunde war der Brand unter Kontrolle, die weiteren Nachlöscharbeiten dauerten bis 5:45 Uhr an. Dabei wurde auch die Wärmebildkamera der Ortswehr Lohhof eingesetzt, um die letzten Brandnester in den Deckenbereichen zu finden. Für einen Austausch der verbrauchten Atemluftflaschen und der Schläuche rückte die Rufbereitschaft der FTZ aus Nienburg aus.
Das Haus ist durch den Brand im Obergeschoss unbewohnbar geworden, zur Ursache und Schadenhöhe hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Fotos & Text: Martin Möhring, Kreispressewart Nienburg-Süd