18.09.2012

Ein Gebäudebrand in Uchte, Auf dem Kaltenhagen 20, fordert eine schwer verletzte Person

Verletzter wurde mit Rettungshubschrauber
Christoph Niedersachsen in eine Spezialklinik
nach Hamburg geflogen

Uchte. Gegen 0:35 Uhr bemerkten die Bewohner im Obergeschoss eines Mehrparteienwohnhauses in Uchte, Auf dem Kaltenhagen 20,  Qualm bzw. Brandgeruch aus dem Erdgeschoss und alarmierten die Feuerwehr. Da zum Zeitpunkt des Notrufes noch keine Angaben über die Größe des Brandes und die Anzahl der Betroffenen gemacht werden konnte, löste die Leistelle Großalarm für die Wehren der Gemeinde Uchte aus. Neben den sechs Uchter Ortswehren wurde ein zweites Tanklöschfahrzeug aus Warmsen, sowie die Drehleitern aus Liebenau und Sulingen alarmiert.
Glücklicherweise konnten sich die Bewohner noch alle rechzeitig in Sicherheit bringen. Mit schwersten Brandverletzungen dritten Grades, einer Rauchgasvergiftung und Schnittverletzungen an den Beinen, die er sich bei seiner Eigenrettung durch das Fenster zuzog, fanden die  Einsatzkräfte den 31 jährigen Bewohner der Erdgeschosswohnung vor dem Gebäude. Sie übernahmen die medizinische Erstversorgung bis zum Eintreffen des DRK Warmsen.
Den Wohnzimmerbrand hatten die Kameraden mit einem C-Rohr schnell unter Kontrolle. Durch die Wärmebildkamera der Freiwilligen Feuerwehr Lohhof konnten Glutnester zügig lokalisiert und abgelöscht werden. Mittels Hochdrucklüfter wurde die Wohnung belüftet. Der Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Bernd Kammann konnte somit einen Großteil der ca. 100 Einsatzkräfte abrücken lassen. Auch die alarmierten Drehleitern blieben ohne Einsatz. Dennoch ist die Wohnung im Erdgeschoss unbewohnbar. Den Schaden beziffert die Polizei auf 30.000 €.
Aufgrund seiner schweren Brandverletzungen wurde der allein lebende Wohnungsinhaber gegen 3:00 Uhr mit dem Rettungshubschrauber Christoph Niedersachsen in eine Spezialklinik nach Hamburg geflogen. Zur Klärung der genauen Brandursache haben die Brandermittler des Polizeikommissariats Stolzenau ihre Arbeit aufgenommen.

Fotos und Text: Martin Möhring, Kreispressewart Nienburg-Süd