10.06.2013

Kreisbereitschaft Süd ist mit vier Zügen zum Hochwassereinsatz ausgerückt.

Kaarßen. Mit 28 Fahrzeugen sind die über hundert Einsatzkräfte am Sonntagabend Richtung Amt Neuhaus ausgerückt.
Die Frage ob Einsatz oder kein Einsatz war fast bis zuletzt offen. Zu 19 Uhr nahmen die Fahrzeuge Aufstellung am Oehmer Feld in Leese. Die Palette der Fahrzeuge reichte vom Mannschaftstransportwagen (MTW) über Tragkraftspritzenfahrzeuge (TSF) bis hin zu den größeren Fahrzeugen wie Löschgruppenfahrzeuge (LF), Tanklöschfahrzeuge (TLF) einem Krad und Logistikfahrzeuge. Einige Fahrzeuge führten noch Anhänger für Ausrüstung und persönliches Gepäck der Kameraden/innen mit.
Zwei Fahrzeuge der Johanniter Unfallhilfe waren ebenfalls dabei.
Um !9:40 Uhr kam dann das Zeichen zur Abfahrt. Und der Konvoi setzte sich in Bewegung Richtung Nord – Ost, zum 200 km entfernten Ziel an der Elbe.
Die Kräfte wurden in der Ortschaft Kaarßen untergebracht und verteidigen zusammen mit Bundeswehrsoldaten einen Deich in der Ortschaft Bitter.
Gegen 2 Uhr war das Ziel dann erreicht. Die Anfahrt gestaltete sich schwierig, da die Elbe nur noch an bestimmten Punkten zu überqueren ist. Um 2:30 fand eine Lagebesprechung statt, dann ging es an die Arbeit. Die Züge 1 und 2 arbeiten 2,5 Stunden und werden dann vom 3. und 4. Zug abgelöst und so weiter.

Fotos Leese: Annika Klepper, Uwe Witte; Fotos vom Hochwassergebiet: Andreas Brümmer, Jörn Wortmann
Text: Uwe Witte; Gemeindefeuerwehrpressewart der Samtgemeinde Mittelweser