In diesem Haus war der Brand ausgebrochen

Unter schwerem Atemschutz löschte die Feuerwehr in der Küche

08.12.2013

Wohnhausbrand in Warmsen

 Bewohner mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus

Warmsen. Zu einem Gebäudebrand im Rotdornweg in Warmsen rückten die Wehren aus Warmsen,  Bohnhorst, Sapelloh und Großenvörde am Sonntag aus. Um 13:31 Uhr löste die Leitstelle in Stadthagen den Alarm für die Helfer aus.

Als die ersten Kräfte vor Ort eintrafen, stand die Küche im Erdgeschoss des Bungalows im Vollbrand. Eine Nachbarin hatte das Feuer bemerkt und den Alarm ausgelöst. Der ebenfalls alarmierte Bewohner war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs allein zu Hause. Bei den ersten eigenen Löschversuchen zog er sich eine Rauchgasvergiftung zu und musste ins Krankenhaus nach Nienburg eingeliefert werden.

Die Feuerwehr ging im Innenangriff unter schwerem Atemschutz gegen die Flammen vor, um eine weitere Ausbreitung im dem großen Gebäudekomplexes zu verhindern. Dazu setzten die rund 60 Einsatzkräfte Wasser über 3 C-Rohre ein. Um das Gebäude rauchfrei zu bekommen, kam auch ein Hochdrucklüfter zum Einsatz.

Neben der ausgebrannten Küche wurden auch alle weiteren Räume durch die starke Rauschentwicklung in Mitleidenschaft gezogen und vorerst unbewohnbar. Oberhalb der Küche breitete sich das Feuer über die Dunstabzugshaube auch in den Dachstuhl aus, es wurden einige Dachziegel abgetragen, um an die Brandnester in der sich dort befindlichen Isolierung zu gelangen.

Nach rund einer halben Stunde war der Brand unter Kontrolle, weitere Nachlöscharbeiten standen noch an. Dabei wurde auch die Wärmebildkamera der Ortswehr Lohhof eingesetzt. Nach gut einer Stunde war das Feuer gelöscht, es erfolgte eine weitere Belüftung aller betroffenen Bereiche.

Text & Fotos: Martin Möhring, KPW - Nienburg - Süd